PTSV Hof gewinnt erneut den oberfränkischen Bezirkspokal

Der PTSV Hof hat den oberfränkichen Bezirkspokal im Schach verteidigt und ihn zum dritten Mal in Folge gewonnen. Der Pokalwettkampf wird mit Vierermannschaften ausgetragen.Nachdem die Saalestädter in der 3. Runde den Bezirksligisten Concordia Strullendorf mit 4:0 bezwungen hatten, fuhren sie beim Finale am 9. Juni zum SK Nordhalben, der in der Bezirksoberliga spielt. Als Regionalligist war die Hofer Truppe dabei leicht favorisiert. Die Eröffnungsphase verlief auf den meisten Brettern ausgeglichen; doch dann setzte sich allmählich die größere Spielstärke der Saalestädter durch.

Der Gegner des Hofer Angriffsspielers Michael Urytskyy hatte nicht rochiert und kam in eine schwierige Stellung. In Zeitnot machte er dann die entscheidenden Fehler und verlor den Kampf. Prof. Michael Seidel, Hof, kam zum Sieg,als sein Gegner in ungleiches Material abwickelte, was sich als strategisch ungünstigerwies. Hof führte damit mit 2:0 und brauchte noch mindestens einenhalben Punkt, da bei einem Gleichstand der in der niedrigeren Liga spielende Verein Nordhalben den Titel holen würde. Der Hofer Spielleiter Hans Hertel hatte seinen Gegner schon in der Eröffnung überspielt. Dessen König blieb in der Brettmitte stecken. Um ihnbesser anzugreifen, opferte Hertel mehrereBauern. Der Nordhalbener verteidigte sich zäh, konnte aber schließlich den Mattangriff nicht mehr abwehren und gab auf.Hof führte nun 3:0 und stand schon als Gesamtsieger fest. Am längsten spielte der Hofer Mannschaftsführer und frühere oberfränkische Meister Viktor Schindler am Spitzenbrett. Auch er hatte eine erfolgversprechende Stellung aufgebaut, war aber dabei in Zeitnot geraten. Statt auf ein mögliches Remis zuzusteuern, spielte er weiter auf Gewinn und musste nach Flüchtigkeitsfehlern aufgeben. Der Mannschaftkampf endete somit 3:1 zugunsten von Hof.

Die Einzelergebnisse, Hof zuerst genannt:

Viktor Schindler - Stefan Wunder 0:1,

Michael Urytskyy - Hans Scherbel 1:0,

Hans Hertel - Wolfgang Burgemeister 1:0,

Prof. Michael Seidel - Sven Müller 1:0.

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