Aktuelle Nachrichten

So

13

Aug

2017

Bericht, Bilder und Tabellen zur Jubiläumsveranstaltung

Jubiläumsveranstaltung des SK Hof 1892 e. V.:

Shashkin gewinnt das Blitzturnier,

IM Seyb bleibt im Simultanturnier ungeschlagen

 

Anlässlich seines 125-jährigen Bestehens wollte der Schachklub Hof eigentlich ein großes Schach-Open-Air stattfinden lassen. Vergangenen Samstag waren die Außentemperaturen aber zu kühl, so dass die Jubiläumsveranstaltung indoor im BTZ der Handwerkskammer ausgetragen wurde.

 

Der Vorsitzende des Schachklubs, Heiko Sieber, konnte dennoch zahlreiche Schachfreunde aus insgesamt 15 Vereinen begrüßen. Zum Jubiläum gratulierten unter anderem Ingo Thorn (Vizepräsident des Bayerischen Schachbundes und Präsident des Schachbezirks Oberfranken) und Jan Fischer (2. Vorsitzender des Schachkreisverbands Hof-Bayreuth-Kulmbach).

 

Vorne in der Mitte: IM Alexander Seyb (SF Berlin) in seiner Blitzschachpartie
gegen Dr. Oliver Fischer (SC Schwarz-Weiß Nürnberg Süd,  früher: SK Hof).
Ganz links: Ingo Thorn (Vizepräsident des Bayerischen Schachbundes und
Präsident des Schachbezirks Oberfranken).


30 Schachspieler, darunter etliche Titelträger, Bundesligaspieler sowie Kinder, nahmen am 13-rundigen Blitzschach-Turnier teil. Die Bedenkzeit pro Partie betrug fünf Minuten für jeden Spieler. Obwohl der Internationale Meister Alexander Seyb (SF Berlin) als Favorit galt, führte bald ein anderer die Ranglisten an. Igor Shashkin (SV Oberursel), Nr. 6 der Startrangliste, präsentierte sich in einer überraschend bestechenden Form. Bis zur 9 Runde hatte der ehemalige Hofer alle Partien gewonnen, während Seyb gegen ihn und einen anderen Spieler verlor. In Runde 10 und 12 musste Shashkin jedoch zwei Niederlagen einstecken. Vor der letzten Runde führten Seyb und Shashkin mit jeweils 10 Zählern die Tabelle an. Shashkin gewann erneut, wohingegen Seyb seine Partie im Endspiel in Zeitnot verlor. Sieger des Blitzturniers wurde damit Shashkin mit 11 Punkten. Seyb blieb mit 10 Punkten der zweite Platz. Dritter wurde sein Vater, der FIDE-Meister Dieter Seyb (SC Forchheim), mit 9 Punkten (Tabellen siehe weiter unten).

 

Rechts: Igor Shashkin, der spätere Sieger des Blitzturniers


 Am Nachmittag gab IM Alexander Seyb (26) noch ein Simultan. Bei dieser Wettkampfart tritt ein starker Schachspieler gleichzeitig an mehreren Brettern gegen andere Spieler an. 18 Herausforderer im Alter zwischen 6 und 81 Jahren – ehrgeizige Mädchen, Jungen, Männer, Frauen – wollten sich mit dem großen Meister duellieren. In dem dreistündigen Simultan-Wettkampf bewies Seyb wieder seine Klasse mit einem bärenstarken Ergebnis von 16,5 : 1,5. 15 Partien gewann er. Lediglich drei Vereinsspieler Hans Hertel, Heiko Sieber und Peter Wilfert (alle: PTSV-SK Hof 1892) konnten gegen den IM ein Unentschieden erzielen. Im Nachhinein gab Seyb zu, dass das Simultan für ihn anstrengend war, vor allem als viele Partien taktisch wurden.

 

 In der Mitte stehend: IM Alexander Seyb während des Simultankampfes

 

Nach der Schachveranstaltung gab es noch einen gemütlichen Teil in einer Hofer Pizzeria, an dem sich nicht wenige Schachfreunde beteiligten.

 

Blitzturnier "125 Jahre SK Hof" am 12.08.17
(Endstand nach 13 Runden 5-Min.-Blitzschach)

Anm.:
Bei den Spielern wurde der Verein genannt, für den sie aktuell spielberechtigt sind.

 

Über diesen Link können die Detail-Tabellen zum Blitzturnier aufgerufen werden.

So

16

Jul

2017

125 Jahre Tradition: Open-Air-Blitzturnier und -Simultanschach am 12.08.17

Wer schlägt IM Seyb im Schach? Er freut sich darauf, viele Gegner im Simultan zu haben.

Foto: Udo Güldner

Der Schachklub Hof 1892 e. V. feiert am Samstag, den 12.08.2017, ab 10.30 Uhr sein 125-jähriges Bestehen mit einem Blitzschach-Turnier sowie einem Simultanwettkampf gegen den aufstrebenden IM Alexander Seyb. Veranstaltungsort ist das Berufsbildungs- und Technologiezentrum (BTZ) der Handwerkskammer für Oberfranken in der Mühlstraße 19 in Hof (GoogleMaps), hinter dem am gleichen Tag auch das große Saaleauenfest steigt:

 

Flyer des Saaleauenfestes (PDF)


Die Schachveranstaltung soll bei schönem Wetter unter freiem Himmel über die Bühne gehen, und bei schlechtem in den Räumen des BTZ. Das um 10.30 Uhr beginnende Blitzturnier richtet sich an bis zu 60 Vereinsspieler, die ihr Können in 13 Runden 5-Min.-Blitzschach messen wollen. Um 13.30 Uhr spielt dann der Internationale Meister Alexander Seyb simultan (gleichzeitig!) gegen bis zu 30 Herausforderer Schach.

Der 26-jährige Jura-Doktorand Seyb hat eine aktuelle Spielstärke von 2425 ELO und vor kurzem seine erste Großmeister-Norm erspielt. In der kommenden Saison spielt er für die Schachfreunde Berlin in der 1. (Schach-)Bundesliga und außerdem für je einen Erstliga-Verein in Österreich und in Griechenland. Sein Vater Dieter ist in Hof aufgewachsen und langjähriges Mitglied beim Hofer Schachklub sowie ebenfalls ein starker Schachmeister mit Bundesliga-Erfahrung. Alexanders Großvater Helmut war auch über Jahrzehnte Mitglied beim Hofer Schachklub und unter anderem 1949 Oberfränkischer Jugendmeister.

Das Startgeld für die Teilnahme am Simultanspiel beträgt - anlässlich des Jubiläums - lediglich 5 €  (= 125 Jahre /25 Bretter). Das Zuschauen und die Teilnahme am Blitzturnier sind dagegen kostenlos.

 

Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl wird eine rechtzeitige Anmeldung empfohlen. Der Meldeschluss ist fürs Blitzturnier um 10:15 Uhr und fürs Simultan um 13:15 Uhr am Veranstaltungstag vor Ort.

 

Der Schachklub Hof 1892 e. V. und die mit ihm verbundene Schachabteilung des PTSV Hof e. V. (PTSV-SK Hof 1892) freuen sich auf ein Schachereignis der Extraklasse mit vielen Teilnehmern und Zuschauern.

 

Über das nachfolgende Formular ist eine Voranmeldung zum "Blitzturnier für Vereinsspieler" sowie zum "Simultanspiel" möglich, und zwar maximal bis zum 11.08.2017. Das Startgeld über 5 € fürs Simultan ist zur Veranstaltung vor Ort bar zu entrichten. Spätestens 15 min vor dem angekündigten Beginn müssen sich die Teilnehmer am Veranstaltungsort bei der Organisation persönlich melden.

Hinweis: Bitte die mit * gekennzeichneten Felder ausfüllen.

Veranstaltungsort

Di

27

Jun

2017

Eva Wilfert, PTSV Hof, bayerische Seniorenmeisterin im Turnierschach.

 

Eva Wilfert am Schachbrett

 

 

 

Frau Eva Wilfert ist bei der Offenen Bayerischen Schach-Seniorenmeisterschaft in Bergen am Chiemsee beste Frau geworden und damit bayerische Seniorenmeisterin

 

 im Turnierschach. Sie sind eine richtige Hofer Schachfamilie, die Wilferts. Ehemann Peter Wilfert war Vorstand des Schachklubs Hof und anschließend lange Zeit erfolgreicher Jugendtrainer. Auch wenn er nur noch wenig aktiv spielt, zählt er immer noch zu den stärksten Spielern in der Saalestadt. Sohn André ist beim 1. FC Markleuthen und wurde im Januar auf Schloss Schney bei Lichtenfels bei den Einzelmeisterschaften 2. oberfränkischer Meister. Eva Wilfert ist 71 und mittlerweile Urgroßmutter. Als Krankenschwester stand sie täglich um halb Sechs in der Frühe auf; dies hat sie bis heute beibehalten. Jetzt hat sie Zeit für Schach und liebt es, ihrem Hobby in wechselnden Turnierorten in verschiedenen Bundesländern zu frönen. Dort trifft sie bei den Landesmeisterschaften auf einen Kreis gleichgesinnter Spielerinnen, von denen sich die meisten seit Jahren kennen. Da nur eine Partie am Tag gespielt wird, in der Regel vormittags, gibt es an den Nachmittagen Gelegenheit zu kleinen Ausflügen in die Umgebung oder fröhlichen Kaffeekränzchen. Auf den 64 Feldern des Schachbretts geht es aber hart zur Sache. Es ist keine Rentnerfreizeit, sondern Leistungssport, was dort stattfindet. Die Turnieruhr tickt unerbittlich und Schiedsrichter wachen über den Ablauf. In Bergen gab es 2 Stunden pro Spieler für die ganze Partie plus einem Zeitbonus von 30 Sekunden ab dem ersten Zug. Ein Spiel kann so leicht 4 bis 6 Stunden dauern. Ausdauer und Konzentration sind gefragt; schachliche Erfahrung und taktisches Geschick werden ohnehin vorausgesetzt. In Bergen waren 86 Männer, unter ihnen zwei Meister der FIDE (Internationaler Schachverband), und 6 Frauen am Start. Jeweils Punktgleiche wurden in den 9 Runden vom Computer gegeneinander gelost. Am Ende hatte Eva Wilfert 3,5 Punkte auf dem Konto und landete vor allen anderen Frauen. Vom Turnier zurückgekehrt, spielt sie wieder jeden Dienstag beim Trainingsnachmittag des PTSV und bringt dort manche Männer am Schachbrett zum Schwitzen. Aber nicht das Gewinnen ist ihr am wichtigsten, sondern noch lange ihren geliebten Denksport betreiben zu können, der sie jung hält und glücklich macht.

 

Do

22

Jun

2017

Hofer Stadt- und Vereinsmeisterschaft im Schach. Hans Hertel siegte souverän, 14-jähriger Spartak Galstyan Vizemeister.

 

Stadt- und Vereinsmeister Hans Hertel und Vizemeister Spartak Galstyan

 

 

Die Hofer Stadtmeisterschaft im Turnierschach hat einen neuen Sieger: Hans Hertel gewann souverän. Überraschender Zweiter wurde der beste Jugendliche des Vereins, der 14-jährige Spartak Galstyan. Der Wettbewerb

 

war zugleich die Vereinsmeisterschaft der PTSV-Schachabteilung sowie die dezentrale Kreismeisterschaft Nord des Schachkreisverbandes Hof-Bayreuth-Kulmbach. Er lief von Oktober 2016 bis Mai 2017, wobei die Turnierpartien in mehrwöchigen Abständen gespielt wurden. Ausrichter war der PTSV Hof, Turnierleiter Marcus von Lossow. Es beteiligten sich eine Frau, 12 Männer und 2 Jugendliche. Der Titelverteidiger, der Vorsitzende der PTSV-Schachabteilung Viktor Schindler, war nicht am Start. Ein Teilnehmer schied wegen Erkrankung aus. Nach dem Schweizer System wurden vom Computer in den 7 Runden möglichst Punktgleiche gegeneinander ausgelost. In den Jugendräumen des PTSV-Vereinsheims an der Ossecker Straße "rauchten die Köpfe" an den Brettern zum Ticken der Schachuhren. Schachliche Erfahrung, gute Strategie und taktisches Geschick auf den 64 Feldern waren gefragt, darüber hinaus auch Ausdauer, da eine Partie bis zu 5 Stunden dauern konnte. Arkadiy Urytskyy, TSV Bindlach Aktionär, und Sebastian Strätker, ASV Rehau lagen nach 3 Runde mit jeweils 3 Punkten in Front und schienen das Rennen unter sich auszumachen. In Runde 4 trafen sie dann aufeinander, wobei Strätker gewann. Doch dann zog dieser in der 5. Runde gegen den besten Jugendlichen, den 14-jährigen Spartak Galstyan den Kürzeren. Der Hofer Spielleiter Hans Hertel aus Oberkotzau hatte inzwischen einen beispiellosen Siegeslauf gestartet. In der ersten Runde hatte er durch ein Versehen gegen Galstyan verloren und gewann danach alle weiteren 6 Partien nacheinander. Am Schluss lag er einen ganzen Punkt vor seinen Verfolgern und wurde Stadt- und Vereinsmeister. Es folgten: 2. Spartak Galstyan und 3. Prof. Michael Seidel mit jeweils 5 Punkten, 4. Arkadiy Urytskyy und 5. Stephan Kitschke mit jeweils 4,5 Punkten, 6. Sebastian Strätker, 7. Manfred Hegewald und 8. Arnulf Brock mit jeweils 4 Punkten, 9. Aydin Yigit - zum ersten Mal dabei - mit 3, 5 Punkten, 10. Marcus von Lossow und 11. Peter Dolla mit jeweils 3 Punkten, 12. Boris Jusifov und 13. Eva Wilfert mit jeweils 2,5 Punkten.

 

Di

21

Mär

2017

Schachspieler des PTSV Hof weiter auf Erfolgskurs. 4,5:3,5-Sieg in Prichsenstadt

 

Wie in der Vorsaison hatte die 1. Schachmannschaft des PTSV Hof in der bayerischen Regionalliga Nordwest einen schlechten Start erwischt und bangte schon etwas darum, ob das Ziel Klassenerhalt erreicht werden kann. Doch nachdem im letzten Heimspiel der Schachklub Mömbris klar mit 5,5:2,5 bezwungen worden war, fuhr man schon optimistischer zum Auswärtsspiel nach Prichsenstadt im Landkreis Kitzingen. Allerdings mussten die Saalestädter gleich zwei Stammspieler ersetzen, stellten aber dann fest, dass dies auch für den Gastgeber galt. Man spielte in ansprechendem Ambiente in einem Nebenzimmer mit Holzkamin. Der Hofer Mannschaftsführer und Spitzenspieler Viktor Schindler war trotz einer Erkältung mitgefahren. An den Brettern 7 und 8, wo die jeweiligen Ersatzspieler aufeinander trafen, entstanden bald ausgeglichene Stellungen, worauf man sich in beiden Partien auf Remis einigte. Am 6. Brett kam der Hofer Oldie Kurt Schleupner nach ausgeglichenem Spiel in ein Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern und erzielte auch einen halben Punkt. Der 14-jährige Hofer Youngster Spartak Galstyan opferte frühzeitig eine Figur und überspielte seinen Gegner glatt. Im Überschwang den nahenden Sieg vor Augen übersah er dann im Endspiel eine Blockademöglichkeit seiner Bauern durch ungleiche Läufer und musste sich mit Unentschieden zufrieden geben. An Brett 2 opferte der Gegner von Igor Shashkin in der Eröffnung 3 Bauern, um auf taktische Tricks zu spielen. Diese umging der Hofer aber souverän und fuhr einen unangefochtenen Sieg ein. An Brett 1 überraschte Schindller seinen Kontrahenten mit einer ausgefallenen Zugfolge in der Eröffnung, worauf dieser viel Bedenkzeit verbrauchte, aber trotzdem in eine verlorene Position geriet. In seiner Verzweiflung opferte er eine Figur, wonach Schindler - inzwischen selbst in Zeitnot - fehlgriff und ein Remis akzeptieren musste. Es ging stürmisch weiter. Beim Hofer Spielleiter Hans Hertel an Brett 3 war es nach offenem Schlagabtausch zu einem ausgeglichenen Endspiel gekommen. Dort übersah dann Hertel eine Springergabel, verlor dabei einen Läufer und gab auf. Der Mannschaftskampf stand nun 3,5:3,5 und alles hing von der letzten noch laufenden Partie ab. Dort ging es spektakulär zu. Nachdem er einen zwischenzeitlichen Vorteil beinahe wieder verspielt hatte, ging Prof. Scheidt, Hof, mit seinem König in der Schlussphase unter ständiger Bedrohung durch die gegnerische Dame über das ganze Brett auf den König des Kontrahenten los - ein seltenes Ereignis! Er drohte diesem mit Mattsetzung, erzwang damit Damenabtausch und den Durchmarsch eines seiner Bauern. Der PTSV Hof hatte den Mannschaftskampf mit 4,5:3,5 knapp gewonnen. Er steht nun mit 4:8 Mannschaftspunkten auf dem Nichtabstiegsplatz 8 von 10 Vereinen.

 

 

Die einzelnen Ergebnisse, Hof zuerst genannt:

 

Viktor Schindler - Michael Ziegler 0,5:0,5,

Igor Shashkin - Thomas Steinhauser 1:0,

Hans Hertel - Tobias Löser 0:1,

Prof. Jörg Scheidt - Dieter Krenz 1:0,

Spartak Galstyan - Wolfgang Schmitz 0,5:0,5,

Kurt Schleupner - Prof. Manfred von Golitschek 0,5:0,5,

Marcus von Lossow - Helmut Lindner 0,5:0,5,

Stephan Kitschke - Werner Klüber 0,5:0,5.

 

Gesamtstand: PTSV Hof - SC Prichsenstadt 4,5:3,5.

 

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Di

08

Mär

2016

Doppelerfolg für den PTSV Hof: Schindler 1. und Shashkin 2. bei oberfränkischer Schnellschach-Einzelmeisterschaft. Gerald Löw, TSV Bindlach-Aktionär, punktgleic

 

Abteilungsleiter Igor Shashkin, PTSV Hof, rechts auf dem Bild, gratuliert seinem Vereinskameraden Viktor Schindler zum Titel.

 

Wieder einmal rauchten die Köpfe im PTSV-Vereinsheim an der Ossecker Straße: Der Schachbezirk Oberfranken ermittelte seinen Schnellschach-Einzelmeister. Dafür genügte ein langer Nachmittag, da die Bedenkzeit pro Spieler in jeder Partie nur 20 Minuten betrug. Schachliche Erfahrung, schnelles Erkennen der Situation auf dem Brett und gutes Kombinationsvermögen waren daher gefragt. 26 Spieler aus ganz Oberfranken traten zum Wettkampf an, unter ihnen zwei Jugendliche. Favorit war FIDE-Meister Gerald Löw vom TSV Bindlach-Aktionär. Ausrichter war die Schachbteilung des PTSV Hof mit den Turnierleitern Igor Shashkin (Schiedsrichter) und Marcus von Lossow (am Laptop). Es wurden 7 Runden gespielt, für die der Computer nach dem Schweizer System möglichst Punktgleiche gegeneinander ausloste. So kam nach zwei Siegen der Hofer Schach-Abteilungsleiter Igor Shashkin in Runde 3 gegen Löw und gewann, musste sich aber eine Runde später gegen Toralf Kirschneck vom 1. FC Markleuthen geschlagen geben. Nur der Hofer Stadtmeister Viktor Schindler, ein gefürchteter Schachtaktiker, sammelte 4 Runden lang die vollen Punkte ein und setzte sich an die Spitze. Dieser Lauf ging in Runde 5 zu Ende, als Gerald Löw gegen ihn gewann und wieder zu den Führenden aufschloss. Für eine Überraschung sorgte der 13-jährige Tino Kornitzky vom Schachclub Bamberg, der in Runde 6 Löw ein Remis abrang. Auch die Begegnung der Vereinskameraden Schindler und Shashkin endete in der Vorschlussrunde unentschieden. Die danach führenden Drei: Schindler, Shashkon und Löw ließen in Schlussrunde 7 nichts mehr anbrennen und holten sich jeweils den vollen Zähler. Sie waren am Ende mit jeweils 5,5 punktgleich. Eine Wertungsberechnung musste über die Platzierung entscheiden: Sieger wurde Viktor Schindler, gefolgt von Igor Shakin und Gerald Löw. Schindler gewann den Titel bereits zum vierten Male nach den Jahren 2008, 2010 und 2014. Mit 5 Punkten kam Gilbert Rebhan, Schachklub Kronach, auf den vierten Platz. Es folgten Anton Graspeuntner, Tino Kornitzky und Leon Bauer mit jeweils 4,5 Punkten. Der zweite jugendliche Teilnehmer, Spartak Galstyan (13 Jahre) vom PTSV Hof erzielte mit 3 Punkten Rang 18. Es gab auch Ratingpreise: Bester Spieler unter DWZ (Deutsche Wertungszahl) 1900 wurde Gilbert Rebhan und bester Spieler unter DWZ 1600 Gerhard Schultheiß von der SpVgg Weißenstadt.

 

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Di

08

Mär

2016

Überraschend klarer Sieg gegen favorisierte Klingenberger. 1. Schachmannschaft des PTSV Hof schlägt die Mainstädter in der Regionalliga mit 5,5:2,5.

 

In stärkster Besetzung und damit nach der Papierform favorisiert wartete der Schachklub Klingenberg am Main auf die Gäste aus Hof. Diese mussten zudem erst winterliche 290 km, gleichbedeutend mit 3 Stunden Fahrt hinter sich bringen. Klingenberg lag vor dem Spiel zusammen mit Marktleuthen an der Spitze der Tabelle in der bayer. Regionalliga Nordwest. Nach zwei Stunden Spiel sah es für Hof an vier Brettern kritisch aus, an den restlichen vier aber sehr vielversprechend. Der Hofer Youngster war wieder einmal der Schnellste: obwohl Spartak Galstyan, 13 Jahre alt, für eine Figur nur zwei Bauern bekommen hatte, startete er einen Mattangriff gegen den ungeschützten gegnerischen König und war damit erfolgreich. Anschließend krönte Prof. Michael Wüst seine sehr gut geführte Partie, indem er seinen Kontrahenten vor die Wahl Matt oder Damenverlust stellte. Dieser gab auf. Prof. Jörg Scheidt wehrte Attacken seines Gegners erfolgreich ab und führte in einer ebenfalls glanzvollen Partie siegreich einen Gegenangriff. Hof lag nun überraschend mit 3:0 Brettpunkten vorne! Der Hofer "Oldie" Kurt Schleupner ließ sich auch nicht lumpen: nachdem sein Gegner versehentlich einen ganzen Turm schlagen ließ, steuerte er dem Konto der Saalestädter auch einen Punkt bei. Jugendleiter Stephan Kitschke, als Ersatzspieler dabei, hielt lange mit, musste aber dann nach einem Versehen aufgeben. Am Spitzenbrett musste sich Igor Shashkin dem mit Abstand stärksten Spieler der Begegnung, dem Klingenberger Fabian Englert, nach langem Kampf geschlagen geben. Der Hofer Mannschaftsführer und Stadtmeister Viktor Schindler hatte mit dem weißen Steinen an Brett 3 eine Dominanz erreicht, verspielte seinen Vorteil in Zeitnot des Gegners aber beinahe wieder. Dieser hielt jedoch der Spannung nicht stand, patzte und musste sich geschlagen geben. Der Hofer Spielleiter Hans Hertel hatte zwar eine Mehrfigur; sein Gegner rettete sich jedoch in ein Dauerschach und damit ein Unentschieden. Im Endergebnis hatte Hof die Begegnung mit 5,5:2,5 Brettpunkten für sich entschieden und liegt nun in der Tabelle bei 10 Vereinen mit 7:7 Mannschaftspunkten auf Rang 5. Die Spitze hat weiterhin der 1. FC Marktleuthen mit absolut "weißer Weste" und 14:0 (!) Mannschaftspunkten inne.

 

Die Einzelergebnisse, Hof zuerst genannt:

Igor Shashkin - Fabian Englert 0:1,

Hans Hertel - Tobias Kuhn 0,5:0,5,

Viktor Schindler - Klaus Kraich 1:0,

Prof. Dr. Jörg Scheidt - Simon Langer 1:0,

Prof. Dr. Michael Wüst - Walter Strobel 1:0,

Kurt Schleupner - Jürgen Wambach 1:0,

Stephan Kitschke - Klaus Link 0:1,

Spartak Galstyan - Hans-Jörg Gies 1:0.

Gesamtstand Hof - Klingenberg 5,5:2,5

 

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Do

25

Feb

2016

Trauer um Wolfgang Rottner

 

Wir trauern um unseren herzensguten lieben Schachkameraden Wolfgang Rottner. Wolfgang Rottner ist heute nach langer schwerer Krankheit im Alter von nur 64 Jahren in Naila – viel zu früh – verstorben. In den vergangenen Tagen konnten noch einige Schachfreunde ihn in Naila besuchen und mit ihm telefonieren.

 

Wolfgang Rottner war seit 1972 Mitglied des Hofer Schachklubs und seit 2001 Mitglied der wiedergegründeten Schachabteilung des PTSV Hof. Er war ein leidenschaftlicher Schachspieler, den man immer freundlich, sehr hilfsbereit und oft als Frohnatur erlebte. Er vertrat die Hofer Farben bei zahlreichen verschiedenen Einzelturnieren. Regelmäßig nahm er an der Hofer Stadtmeisterschaft und beim Wunsiedel Schachfestival teil. In der Grundschule Naila bot er neben dem regulären Unterricht auch das Zusatzangebot Schach an. In Hof half er bei verschiedenen Sommerferienkursen als Schachlehrer eifrig und geduldig mit. Im Ruhestand setzte er das Schulschach in Naila fort und wirkte beim Jugendtraining im Verein mit. Auch wenn er in letzter Zeit durch seine Krankheit weniger Präsenz am Schachbrett zeigen konnte, so blieb er dem Schachspiel online treu. Im Schachkreisverband Hof-Bayreuth-Kulmbach war er über mehrere Jahre der Schriftführer.

 

Der SK Hof und die Schachabteilung des PTSV Hof werden Wolfgang Rottner stets ein ehrendes Gedenken bewahren. Unsere Gedanken sind bei seiner Mutter.

 

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So

24

Jan

2016

13-jähriger gewann am schnellsten. Schachsieg von Spartak Galstyan beim 5:3 von Hof gegen Kirchenlaibach.

 

Schon seit langem wird das inzwischen 13-jährige Nachwuchstalent Spartak Galstyan von Mannschaftsführer Viktor Schindler, der ihn auch trainiert, in der 1. Schachmannschaft des PTSV-Hof eingesetzt - und meist gewinnt er dort sein Spiel. So auch bei der letzten Regionallbegegnung des PTSV Hof beim TSV Kirchenlaibach. Spartak baute zwar in die Eröffnung einen Fehler ein, als er einen Turm gegen einen Läufer verlor. Er entwickelte danach aber eine gewaltige Initiative mit Hilfe seines Läuferpaars und fuhr als erster Hofer einen Sieg ein. Der PTSV Hof war favorisiert zu diesem Mannschaftskampf gefahren, da die Kirchenlaibacher 3 Ersatzsspieler aufbieten mussten. Es stand auch bald an dem meisten Brettern günstig für die Saalestädter, so dass der am Spitzenbrett mit Schwarz spielende Hofer Igor Shashkin ein Remis akzeptierte. Der amtierende Hofer Stadtmeister Viktor Schindler sah sich einer ungewöhnlichen Eröffnung seines Kontrahenten gegenüber. Mit großer Routine überspielte er diesen aber, gewann Material und zwang ihn zur Aufgabe. Oldie Kurt Schleupner spielte dann Remis. Da Hof schon mit 2 Brettpunkten in Führung lag, gab auch Prof. Seidel in einer dynamischen, aber ausgeglichenen Stellung die Partie Unentschieden. Prof. Wüst hatte eine vielversprechende Stellung erreicht, verrechnete sich aber im Turmendspiel und musste aufgeben.

 

Prof. Scheidt verpasste in seiner Partie ein taktische Entscheidung zu seinen Gunsten und remisierte ebenfalls. Der Hofer Spielleiter Hans Hertel kämpfte am längsten. Nach einem sehr ungewöhnlichen Partieverlauf - bis zum 57. Zug standen noch alle Bauern auf dem Brett - gelang es ihm durch ein Figurenopfer gefährliche Freibauern zu erzeugen, wodurch er zum Sieg kam. Der PTSV Hof hatte damit die Begegnung mit 5:3 Brettpunkten gewonnen. Er liegt nun mit 5:5 Mannschaftspunkten in Tabelle der bayerischen Regionalliga Nordwest bei 10 Vereinen auf Platz 7 und hat gute Chancen auf den Klassenerhalt.

 

 

Die Einzelergebnisse:

Igor Shashkin - Rainer Singer 0,5:0,5.

Prof. Michael Seidel - Alfred Reichel 0,5:0,5.

Hans Hertel - Zdenek Bardonicek 1:0.

Viktor Schindler - Josef Bodenschatz 1:0.

Prof. Jörg Scheidt - Werner Malzer 0,5:0,5.

Prof. Michael Wüst - Stefan Koch 0:1.

Kurt Schleupner - Johannes Doleschal 0,5:0,5.

Spartak Galstyan - Walter Weiß 1:0.

 

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Fr

27

Nov

2015

Erster Saisonerfolg des PTSV in der Schach-Regionalliga. Auswärtssieg beim SC Höchstadt/Aisch mit 5:3.

 

Nach zwei Auftaktniederlagen der 1. Schachmannschaft des PTSV Hof in der bayer. Regionalliga Nordwest hatte der Mannschaftsführer der Saalestädter und Hofer Stadtmeister Viktor Schindler eine klare Ansage gemacht: die beiden nächsten Spiele müssen gewonnen werden! Leicht würde es nicht werden: der Gastgeber SC Höchstadt/Aisch war nach der Papierform gleich stark.Beide Mannschaften haben auch die bestmögliche Aufstellung gebracht. Höchstadt war sogar ihr in Saarbrücken lebende Spitzenspieler Sebastian Dietze angereist. Der Spielverlauf hatte zunächst ausgeglichenen Charakter. Der Hofer Spielleiter Hans Hertel, nicht ganz zufrieden mit seiner Stellung, gab nach zwei Stunden die Partie unentschieden. Auch Viktor Schindler gelang nicht der geplante Sieg. Nachdem er ein Remisangebot zunächst abgelehnt hatte, musste er es dann doch annehmen. Am Spitzenbrett hatte es der Hofer Igor Shashkin mit Lukas Schulz, einem bayerischen Jugend-Spitzenspieler zu tun. Shashkin wehrte dessen Angriffe besonnen ab, wonach die Partie Unentschieden endete. Danach begann eine Erfolgsphase der Saalestädter. Der 12-jährige Hofer Spartak Galstyan setzte an Brett 8 seinen Gegner von Anfang an unter Druck, gewann einen Bauern und münzte seinen Vorteil im Endspiel in einen Sieg um. Am 5. Brett gewann Prof. Scheidt einen Turm gegen einen Läufer, worauf sein Gegener chancenlos war und verlor. Nach wechselhaftem Verlauf zwang dann Prof. Wüst an Brett 6 seinen Gegner mit Hilfe eines Materialgewinnes in die Knie. Die Hofer Mannschaft hatte damit die zum Gesamtsieg erforderlichen 4,5 Brettpunkte schon erreicht. Der Hofer "Oldie" Kurt Schleupner remisierte dann, während Prof. Seidel am längsten kämpfte und nach kleineren Fehlern am Ende seine Partie aufgeben musste. Der 5:3 Endstand zugunsten der Hofer war erreicht.

 

Die Einzelergebnisse, Hof zuerst genannt:

Igor Shashkin - Lukas Schulz 0,5:0,5.

 

Prof. Michael Seidel - Sebastian Dietze 0:1.

Hans Hertel - Michael Brunsch 0,5:0,5.

Viktor Schindler - Christian Koch 0,5:0,5.

Prof. Jörg Scheidt - Tobias Schwarzmann 1:0.

Prof. Michael Wüst - Dr. Holger Schwarzmann 1:0.

Kurt Schleupner - Alexander Mönius 0,5:0,5.

Spartak Galstyan - Felix Menzel 1:0.

Gesamtstand: PTSV Hof - SC Höchstadt/Aisch 5:3.

 

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Mi

28

Okt

2015

Knappe Auftaktniederlage für Hofer Schachspieler. PTSV-SK Hof verliert 3,5:4,5 gegen SV Würzburg.

In der 1. Runde der Bayerischen Reginalliga Nordwest hatte der PTSV Hof den Schachverein Würzburg zu Gast, der nach der Papierform leicht favorisiert war. Die Hofer haben in dieser Saison ihren stärksten Spieler, Mannschaftsführer Viktor Schindler, auf dessen Wunsch nicht an Brett 1 aufgestellt, "damit er nicht immer die gleichen Gegner vorgesetzt bekommt". Am Spitzenbrett spielt nun Abteilungsleiter Viktor Shashkin, Dipl. Ing. aus Moskau. - Es begann mit einem kampflosen Punkt an Brett 2 für den Hofer Prof. Michael Seidel, dessen Gegner nicht anwesend war. Der an Brett 8 der Saalestädter eingesetzte 13-jährige Spartak Galstyan kam frühzeitig in ein Leichtfigurenendspiel. Dort übersah er bei der Aktivierung seines Königs, dass dieser in eine Falle geriet und musste aufgeben. Würzburg hatte damit ausgeglichen. Am Spitzenbrett griff der sehr starke Würzburger Pavel Vavra als Weißer mit Bauern am Königsflügel an. Als noch Dame und Türme den schwarzen König in die Zange nahmen, gab der Hofer Shashkin auf. An Brett 6 kam es bei eher eher ruhig gespielten Partie zwischen Prof. Michael Wüst, Hof und Thomas Bräutigam zu einer Zugwiederholung und damit zum Remis. Nach einer Niederlage von Prof. Jörg Scheidt an Brett 5 führte Würzburg mit 3,5:1,5. Doch die Saalestädter drehten noch einmal auf. Der Hofer Spieleiter Hans Hertel gewann, nachdem er im Endspiel schon über einen gefährlichen Freibauer verfügte, durch eine Springergabel noch einen Läufer und brachte dann die Partie erfolgreich zu Ende. Mannschaftsführer Viktor Schinder, Hof, griff an Brett 4 seinem Stil gemäß am Königsflügel an und gewann dann einen Turm für einen Springer. Die Partie war damit praktisch entschieden; der Punkt ging an Hof. Am längsten spielte der Hofer "Oldie" Kurt Schleupner. Beim Stande von 3,5 zu 3,5 hing alles von seiner Partie ab. Sein Gegner hatte ein Springeropfer gebracht, um die Königsstellung zu öffnen; Schleupner verteidigte sich aber hartnäckig. Schließlich konnte er aber nicht mehr verhindern, dass zwei Springer und zwei Türme eindrangen, wonach das Spiel verloren war. Würzburg hatte damit den Mannschaftskampf knappestmöglich mit 4,5.3,5 Brettpunkten für sich entschieden.


Die Einzelergebnisse, Hof zuerst genannt:

Igor Shashkin - Pavel Vavra 0:1,

Prof. Michael Seidel - Markus Rupp 1:0 kampflos,

Hans Hertel - Johannes Helgert 1:0,

Viktor Schindler - Can Erzöz 1:0,

Prof. Jörg Scheidt - Thomas Vogt 0:1,

Prof. Michael Wüst - Thomas Bräutigam 0,5:0,5,

Kurt Schleupner - Klaus Gehlert 0:1,

Spartak Galstyan - Helmut Reitz 0:1.

Gesamtstand: PTSV Hof - SV Würzburg 3,5:4,5.



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Mo

05

Okt

2015

Spieler des PTSV Hof gewinnen zwei Pokale: Mannschaftspokal geht an unsere "Dritte", der Einzelpokal an Marcus von Lossow.

Doppelerfolg für die Schachspieler des PTSV Hof: die Kreisklassenmannschaft gewann den Mannschaftspokal des Schachkreises und Marcus von Lossow den Einzelpokal. Hof 3 (B-Klasse) spielte im Viertelfinale 2:2 gegen Rehau (A-Klasse) und kam damit nach den Regularien in die nächste Runde. Dort gewannen die Hofer mit 3:1 gegen Reinersreuth. Im Finale wurde schließlich Presseck mit 2,5 zu 1,5 bezwungen. Peter Dolla mit 1,5 aus 3 Partien, das 12-jährige Hofer Nachwuchstalent Spartak Galstyan (3 aus 3) und Boris Jusifov (1 aus 3) spielten alle drei Wettkämpfe. Klaus Ramming und Wolf Genetzke erzielten jeweils ein Remis, Carolin Wüst gewann ihre einzige Partie.
Im Einzelpokal waren außer Marcus von Lossow (PTSV Hof) noch Mirko Fuchs, Dieter Jaschke und Siegried Schulz vom TSV Kirchenlaibach sowie Sebastian Strätker vom ASV Rehau angemeldet. Von Lossow verlor in seiner Partie gegen Sebastian Strätker früh einen Bauern, worauf sich seine Stellung weiter verschlechterte. In beiderseitiger Zeitnot konnte er sich aber durch Stellungswiederholung in ein Remis retten. Die beiden entscheidenden Blitzpartien mit 5 Minuten Bedenkzeit pro Spieler gewann er dann. In der nächsten Runde, die zugleich das Endspiel bedeutete, traf er auf Siegfried Schulz. Nach der Eröffnung hatte von Lossow einen kleinen positionellen Vorteil und entschied sich dafür, es mit taktischen Mitteln zu versuchen. Dabei geriet er aber  in die Defensive. Sein Gegner ließ jedoch eine vielversprechende Möglichkeit aus, so dass sich schließlich eine Remisstellung entwickelte. Von Lossow gewann danach wiederum die entscheidenden Blitzpartien und sicherte sich damit den Titel als Kreiseinzelpokal-Sieger.

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Di

04

Aug

2015

Viktor Schindler erneut Hofer Stadtmeister

Nur das leise Ticken der Schachuhren durchbricht die Stille im Raum, wenn die Hofer Schachspieler um den Titel des Stadtmeisters kämpfen. 16 Männer und der 13-jährige Spartak Galstyan nahmen an dem Turnier teil, das gleichzeitig den Vereinsmeister des PTSV-SK Hof ermittelte. Da es auch als dezentrale Meisterschaft des Schachkreises Hof- Bayreuth-Kulmbach ausgeschrieben war, nahmen mit Marco Floegel, SK Helmbrechts, und Sebastian Strätker, ASV Rehau, auch zwei Spieler aus dem Landkreis Hof teil. Ausrichter war der PTSV Hof, Turnierleiter Marcus von Lossow. 9 Runden wurden in der Zeit von September 2014 bis Juli 2015 gespielt, wobei der Computer möglichst Punktgleiche gegeneinander ausloste. Ein Spiel konnte bis zu 5 Stunden dauern. Gewonnen wurde es durch Mattsetzung, Aufgabe oder Zeitüberschreitung des Kontrahenten. Schachliche Erfahrung, strategisches Denken und Kombinationsgabe auf den 64 Feldern waren gefragt.
Für Titelverteidiger Viktor Schindler war es ein Start-Ziel-Sieg. Er gewann alle Spiele, mit Ausnahme von zwei Remisen: in Runde 5 gegen Professor Michael Seidel und in Runde 6 gegen Spielleiter Hans Hertel. Seinen Konkurrenten Arkadiy Urytskyy vom TSV Bindlach-Aktionär hatte er bereits durch einen Sieg mit den schwarzen Steinen in Runde 4 auf Distanz gebracht. Gut im Rennen und zum Schluss gleichauf mit Urytskyy lagen auch der Spieleiter der Schachabteilung des PTSV Hof, Hans Hertel, sowie Prof. Michael Seidel. Das übrige Feld folgte mit 1,5 Punkten Abstand.
Arnulf Brock, der älteste Teilnehmer, musste einen Punkt aus Krankheitsgründen kampflos abgeben; Sebastian Strätker verlor in der Schlussrunde kampflos.

Die Platzierung: 1. Viktor Schindler 8 Punkte, 2. Arkadiy Urytskyy, 3. Hans Hertel, 4. Prof. Seidel jeweils 6,5 Punkte, 5. Dr. Norbert Knoblach und 6. Stephan Kitschke jeweils 5 Punkte, 7. Marco Floegel, 8. Manfred Hegewald, 9. Sebastian Strätker, 10. Raimund Kampe und 11. Spartak Galstyan jeweils 4,5 Punkte, 12. Peter Dolla, 13. Marcus von Lossow und 14. Boris Jusifov jeweils 4 Punkte, 15. Klaus Eger 3,5 Punkte, 16. Arnulf Brock und 17. Wolfgang Rottner je 3 Punkte.

Im September wird bereits wieder die Ausschreibung für die neue Hofer Stadtmeisterschaft 2015/2016 vorliegen!   

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Do

30

Jul

2015

Schachmannschaft des PTSV Hof gewinnt Kreispokal


Die 3. Schachmannschaft des PTSV Hof hat den Pokalwettbewerb des Schachkreises Hof - Bayreuth - Kulmbach gewonnen. Gepielt wurde mit Vierermannschaften. Es beteiligten sich außer den Saalestädtern der ASV Rehau, der TSV Reinersreuth, die Schachfreunde Bad Steben, die Spielgemeinschaft Marktleugast/Stammbach, der TSV Kirchenlaibach und der SK Presseck. Bei einem Mannschaftsremis, also 2:2 Brettpunkten, kam jeweils der in der niedrigeren Liga spielende Verein weiter. Mit diesem Ergebnis gegen den ASV Rehau rückte der PTSV Hof in die zweite Runde vor. Dort bezwang er den TSV Reinersreuth mit 3:1 Brettpunkten. Im Finale trafen die Hofer auf den Schachklub Presseck und traten in folgender Besetzung an: der 13jährige Spartak Galstyan am Spitzenbrett, sodann Peter Dolla, Boris Jusifov und Carolin Wüst. Es wurde ein Sieg mit 2,5:1,5 Brettpunkten. Die neue Mannschaftsführerin der Saalestädter Carolin Wüst nahm zum ersten Mal am Pokalwettbewerb teil. Zum Hofer Erfolg hatten in der ersten Runde auch Herr Klaus Ramming und in der zweiten Runde Herr Wolf Genetzke beigetragen.
Im Einzelpokal des Schachkreises steht Marcus von Lossow vom PTSV Hof im Finale und trifft dort auf Siegfried Schulz von TSV Kirchenlaibach.

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Di

31

Mär

2015

Unsere 1. Mannschaft steht im oberfränkischen Pokalfinale. Klarer 3,5:0,5 Sieg gegen Weidhausen.

 

Zum dritten Mal in Folge steht unsere Regionalligamannschaft im oberfränkischen Pokalfinale. Die relativ weite Fahrt der Saalestädter nach Weidhausen bei Coburg sollte sich lohnen. Ein 3,5:0,5 Sieg über den dortigen Schachklub machte den Weg zum Endspiel frei. Die Hofer mussten die Reise ohne ihre beiden starken Stammspieler Igor Shashkin und Prof. Michael Seidel antreten. Dadurch waren die Chancen gegen den klassentieferen Gegner, der in der Bezirksoberliga spielt, wieder in etwa ausgeglichen. Diesem hätte ein Mannschaftsremis zum Weiterkommen gereicht. Im Pokal wird nur an 4 Brettern gespielt, wodurch jedes Einzelergebnis ein noch stärkeres Gewicht bekommt. Am Spitzenbrett hatte es der Hofer Mannschaftsführer und Stadtmeister mit dem aktuellen oberfränkischen Meister Ralf Großhans zu tun. Mit den weißen Steinen überrollte er dessen Verteidigung am Königsflügel. Bereits im 25. Zug musste Großhans aufgeben. An Brett 4 war der von Viktor Schindler trainierte 12-jährige Spartak Galstyan eingesetzt. Er spielte mit den schwarzen Steinen sehr aktiv und opferte zwei Figuren für Turm und Bauer. In Zeitnot brachte er dann aber den eigenen König in eine offene Position und kam in akute Verlustgefahr. Hier geschah etwas im Turnierschach Seltenes: Spartaks Gegner fasste eine falsche Figur an. Nach den Turnierregeln musste er nun mit ihr ziehen. Dadurch verlor er seine Dame für einen Bauern und gab sofort auf. Als Trost für Weidhausen kann gelten, dass diese Partie keine die Begegnung entscheidende Bedeutung hatte. Prof. Michael Wüst bot am dritten Brett seinem Gegner in der Eröffnung einen "vergifteten" Bauer an. Dieser nahm das Opfer an, wodurch seine Dame in Bedrängnis geriet. Um sie zu retten, musste er zwei Figuren opfern. Die Partie war damit zugunsten von Hof entschieden. An Brett 2 hatte der Hofer Hans Hertel mit Schwarz die Stellung stets ausgeglichen gehalten. Beim Stande von 3:0 für Hof nahm er dann das Remisangebot an. - Der PTSV Hof hat sich durch diesen 3,5:0,5- Sieg schon für den bayerischen Pokal qualifiziert.Das Endspiel des oberfränkischen Pokals findet am 14. Juni statt. Der Gegner des PTSV Hof ist dann die Spielgemeinschaft Michelau/Seubelsdorf.

 

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Sa

17

Jan

2015

12-jähriger Hofer bei der oberfränkischen Schachmeisterschaft in der U14 erfolgreich. Spartak Galstyan, PTSV Hof, punktgleich mit dem Sieger.

Er war zwar fast zwei Jahre jünger, aber ebenso stark wie der Sieger Pablo Wolf vom Schachclub Bamberg. Der 12-jährige Spartak Galstyan ist bei den oberfränkischen Meisterschaften in Schney bei Lichtenfels nicht in seiner Altersklasse, sondern bei den Älteren in der U 14 angetreten. Hier kämpften 19 Jugendliche im winterlichen Ambiente des Schlosses um den Titel. Sie wurden von Beginn an von Spartak Galstyan und dem späteren Sieger Pablo Wolf dominiert. Beide spielten gegeneinander unentschieden und gewannen alle ihre übrigen Partien, so dass sie punktgleich mit 6,5 aus 7 abschnitten. Auch die Feinwertung (nach Buchholz) ergab die gleiche Punktzahl; erst in einer weiteren Feinwertung konnten mit "206 zu 204" der 1. und der 2. Platz ermittelt werden, eine reine Rechenübung ohne Aussage über die sportliche Leistung im Turnier. Spartak wurde während des Turniers von seinem Trainer, dem Hofer Stadtmeister Viktor Schindler begleitet, der auch die anderen an der Meisterschaft teilnehmenden Hofer Jugendliche betreute. Spartak ist ebenso wie der Erste berechtigt, um die Bayerische Meisterschaft mitzuspielen. Dritter in dieser Gruppe wurde mit 4,5 Punkten Finn Knauer vom Schachklub Weidhausen. - In der U 12 kämpften zwei Jugendliche des PTSV Hof mit. Unter 18 Teilnehmern wurde hier Annika Petzold mit 4 Punkten aus 7 Partien Sechste und Daniel Leipold mit 2,5 Punkten 13.

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Di

16

Dez

2014

Umkämpftes Mannschaftsremis der Hofer Schachsportler. PTSV-SK Hof und Aschaffenburg-Schweinheim trennen sich 4:4

Das Spiel hat eine kuriose Vorgeschichte: Am Vortag hatte der Mannschaftsführer und Hofer Schach-Stadtmeister Viktor Schindler seinen Sohn Thomas als Betreuer zu einem Tischtennismatch der Bayernligaherren - Thomas spielt für den TS Arzberg - nach Aschaffenburg begleitet, wo dessen Verein einen 9:7 Sieg einfuhr. Nach Ende des Spiels gegen 1.30 Uhr kamen beide glücklich aber erschöpft um 4.30 Uhr wieder in Hof an. Für Viktor Schindler hieß es dann bald wieder aufstehen: um 10 Uhr begann im Hofer Postsportheim das Schach-Regionalligaspiel - gegen Aschaffenburg! Die Hofer waren nach der Papierform an allen Brettern favorisiert, hatten jedoch noch nie gegen die Mainfranken gewonnen. Am Spitzenbrett baute Viktor Schindler mit den schwarzen Steinen eine zu Hoffnung berechtigende Position auf. Angesichts der für ihn zu kurzen Nachtruhe und der Gefahr, dadurch Fehler zu machen, bot er Remis an, in das sein Gegner einwilligte. An Brett 2 ging es dramatisch zu. Der Hofer Igor Shashkin lehnte in besserer Stellung ein Remisangebot seinen Kontrahenten ab, verlor jedoch wenig später einen wichtigen Zentralbauern und stand nunmehr auf Verlust. Er kämpfte aber verbissen weiter. Am 3. Brett übersah der Hofer Spielleiter Hans Hertel eine taktische Drohung seiner hochtalentierten 18-jährigen Gegnerin Nadja Berger. Diese ist in ihrer Altersgruppe bayerische Meisterin und deutsche Vizemeisterin und wird bei der Jugendweltmeisterschaft mitspielen. Hertel verlor Material und musste aufgeben. Aschaffenburg führte jetzt 1,5:0,5. An Brett 4 hatte sich Professor Michael Seidel kleine Vorteile erspielt, kam jedoch gegen seinen sich gut verteidigenden Gegner über ein Unentschieden nicht hinaus. Oldie Kurt Schleupner konnte an Brett 7 seine Pechsträhne nicht beenden. Er übersah in recht guter Stellung einen Bauernverlust, geriet in völlige Passivität und musste die Segel streichen. Aschaffenburg hatte damit seine Führung auf 3:1 ausgebaut. Professor Jörg Scheidt überspielte an Brett 6 seinen Gegner komplett und kam so in seinem dritten Einsatz zum dritten Sieg. An Brett 8 war der 12-jährige Spartak Galstyan eingesetzt, der bereits gutes Erwachsenenschach spielt. Er kam positionell in Vorteil, bemerkte dann jedoch einen für ihn möglichen Gewinnzug nicht und nahm ein Remisangebot an. Spartak hat sich inzwischen voll in die Regionalligamannschaft von Hof integriert. An Brett 2 hatten sich inzwischen die Verteidigungskünste von Igor Shashkin gelohnt; er schaffte aus nachteiliger Stellung heraus noch ein Unentschieden. Nun kam es beim Stand von 4:3 für Aschaffenburg alles auf das verbleibende 5. Brett an. Dort hatte sich der mit Schwarz spielende Professor Michael Wüst geduldig und gut verteidigt. Da verlor sein auf Sieg spielender Gegner durch einen überraschenden Springerzug Material und musste schließlich aufgeben. So war für Hof das Mannschaftsremis mit 4:4 Brettpunkten gerettet. Der PTSV-SK Hof führt nun zusammen mit Marktleuthen und Rottendorf mit 7:1 Mannschaftspunkten die Tabelle der bayerischen Regionalliga Nordwest an; dabei liegen die Saalestädter nach Brettpunktwertung auf Platz 2.

Die Einzelergebnisse, Hof zuerst genannt:

Viktor Schindler - Boris Fuks 0,5:0,5,

Igor Shashkin - Peter Lutz 0,5:0,5,

Hans Hertel - Nadja Beger 0:1,

Professor Michael Seidel - Horst Dommermuth 0,5:0,5,

Professor Michael Wüst - Franz Hefter 1:0,

Professor Jörg Scheidt - Roland Häcker 1:0,

Kurt Schleupner - Armin Hasenstab 0:1,

Spartak Galstyan - Uwe Haßelbacher 0,5:0,5.

Gesamtstand: PTSV-SK Hof - Aschaffenburg-Schweinheim 4:4.

Sa

29

Nov

2014

Erfolg im Derby: die 1. Schachmannschaft des PTSV Hof siegt in Kronach 5,5:2,5.

In der bayerischen Schach-Regionalliga Nordwest festigte der PTSV-SK Hof mit Geschick und Können die Tabellenführung. Er gewann beim starken Lokalrivalen SK Kronach 5,5:2,5. Als erster nahm der gesundheitlich indisponierte Hofer Spielleiter Hans Hertel das Remisangebot seines Gegners in einer ausgeglichener Stellung an. Anschließend bekam der Hofer "Oldie" Kurt Schleupner am Brett 6 zwei Turme für die Dame; aber seine offene Königsstellung machte ihm Sorgen, und so willigte auch er in das Friedensangebot des Gegners ein. An Brett 5 hatte Professor Michael Wüst eine gute Stellung erreicht, opferte aber im Mittespiel dann unnötig, wobei er einen starken Zwischenzug des Gegners übersah und kurz danach aufgeben musste. Kronach lag jetzt in Führung. An Brett 2 konnte  Igor Shashkin mit Schwarz souverän die Stellung ausgeglichen. Sein Kontrahent, ein Jugendspieler, machte dann überhastet einen groben Fehler und gab drei Züge später auf . Der Mannschaftskampf stand damit ausgeglichen 2:2.  Der Hofer Professor Michael Seidel geriet mit Schwarz unter Druck, spielte aber in der Zeitnotphase sehr geschickt und startete mittels eines Opfers einen entscheidenden Königsangriff, der ihm den vollen Punkt einbrachte.  An Brett 8 war als Ersatzmann erstmals Manfred Hegewald eingesetzt. Er war zunächst in eine passive Stellung geraten, worauf sein Gegner einen überhasteten Angriff  begann, dabei einen starken Konterzug übersah, eine Figur verlor und die Waffen strecken musste. Am Spitzenbrett hatte der Hofer Mannschaftsführer und Stadtmeister Viktor Schindler mit Weiß seinen Gegner Edgar Stauch schon im 6. Zug mit einem seltenen Springermanöver überrascht. Dieser verlor danach viel Zeit, geriet unter Druck und musste mit dem König in die Mitte. Als dem Hofer eine zweite Dame winkte, gab Stauch auf. Der zum ersten Mal in der Regionalligamannschaft spielende Raimund Kampe stand an Brett 7 nach zwei Fehlern im Mittelspiel vor einer Niederlage.  Er kämpfte aber verbissen weiter, nutzte mehrere kleine Fehler des Gegners aus und schaffte nach fast sechs  Stunden ein Unentschieden. Damit war für die Saalestädter der dritte Sieg in Folge eingefahren.  Sie führen die Tabelle der Regionalliga Nordwest mit 6:0 Mannschaftspunkten an, gefolgt von weiteren 9 Vereinen.

 

Die Einzelergebnisse, Hof zuerst genannt:

Viktor Schindler - Edgar Stauch 1:0,

Igor Shashkin - Tobias Becker 1:0,

Hans Hertel -  Alexander Becker 0,5:0,5,

Professor Michael Seidel - Hans-Ulrich Herdin 1:0,

Professor Michael Wüst - Heinrich Horther 0:1,

Kurt Schleupner - Walter Lechleitner 0,5:0,5,

Raimund Kampe - Hans-Gerhard Neuberg 0,5:0,5,

Manfred Hegewald - Hans-Joachim Schmierer 1:0.

Gesamtstand: SK Kronach - PTSV-SK Hof 2,5:5,5.

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Do

20

Nov

2014

Deutlicher Heimsieg der PTSV-Schachspieler. 1. Mannschaft bezwingt den Schachclub Prichsenstadt 5,5:2,5.

 

In der bayerischen Regionalliga Nordwest mussten die Prichsenstädter Schachspieler vom Westrand des Steigerwaldes ersatzgeschwächt in die Saalestadt fahren. Ihre Stammspieler am 1. und 5. Brett fehlten. Hof hatte sich einen Sieg fest vorgenommen. Es spielte die Riege von drei Professoren mit, für Mannschaftsführer Schindler immer ein gutes Omen. Aber es sollte zunächst ganz anders kommen. Der am 8. Brett für Hof aufgestellte 12-jährige oberfränkische Jugendmeister verlor bald einen Springer, was ihm noch nie passiert war. Er kämpfte unverzagt weiter und erreichte später noch ein Remis. Auch an Brett 2 unterlief dem starken Igor Shashkin frühzeitig ein Fehler, worauf sein Gegner auf Gewinn spielen konnte. Am 7. Brett war der Hofer Oldie Kurt Schleupner in eine verlorene Stellung geraten, aus der er sich nicht mehr befreien konnte. Nach einer Stunde sah es so für Hof gar nicht gut aus. Aber dann hatte Schachgöttin Caissa ein Einsehen. Shashkins Gegner veropferte sich und musste aufgeben. An Brett 4 hatte Prof. Seidel eine Figur gewonnen und einen starken Angriff gespielt. Nach drei Stunden fuhr er den vollen Punkt für Hof ein. Am Spitzenbrett hatte Mannschaftsführer Viktor Schindler, der amtierende Hofer Stadtmeister, einen Bauern gewonnen. Als er sah, dass an Brett 3 der Hofer Spielleiter Hans Hertel einen Turm mehr hatte, konnte er mit einem Remis den Hofer Gesamtsieg praktisch sicherstellen und gab Dauerschach, was Unentschieden bedeutet. Am 6. Brett spielte Prof. Scheidt eine solide Partie und gewann ungefährdet. Prof. Wüst remisierte an Brett 5. Als letzte endete die Partie von Hans Hertel, da sein Gegner trotz des Minusturms bis zum bitteren Ende weiterspielte.

Die Einzelergebnisse, Hof zuerst genannt:

Viktor Schindler - Michael Ziegler 0,5:0,5,

Igor Shashkin - Thomas Steinhauser 1:0,

Hans Hertel - Dieter Krenz 1:0,

Prof. Michael Seidel - Wolfgang Schmitz 1:0,

Prof. Michael Wüst - Wolfgang Hilgert 0,5:0,5,

Prof. Jörg Scheidt - Annette Burzler 1:0,

Kurt Schleupner - Helmut Lindner 0:1,

Spartak Galstyan - Claudius Feidel 0,5:0,5.

 

Gesamtstand PTSV Hof - SC Prichsenstadt 5,5:2,5.

 

Hof liegt nunmehr nach der 2. Runde mit zwei Mannschaftssiegen an der Spitze der Tabelle der Regionalliga vor 9 weiteren Vereinen.

 

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So

12

Okt

2014

12-jähriger Hofer Jugendlicher bei oberfränkischer Schnellschachmeisterschaft erfolgreich. Spartak Galstyan, PTSV Hof, siegt in Bamberg bei der U16.

 

Die Oberfränkische Jugendschnellschach-Einzelmeisterschaft wurde im Rahmen des Bamberger Jugend-Opens in der Graf-Stauffenberg-Realschule durchgeführt. Insgesamt 52 Kinder und Jugendliche kämpften um die begehrten Titel. Die U16, U18 und U20 wurden zusammengelegt, was 16 Teilnehmer ergab. Gespielt wurden 7 Schnellpartien mit 20 Minuten Bedenkzeit für Jeden. Es galt, vor jedem Zug die Situation auf dem Brett schnell einzuschätzen und die richtige Strategie und Taktik zu finden, keine leichte Aufgabe. Spartak Galstyan vom PTSV Hof ist zwar erst 12 Jahre alt, ging aber in dieser Gruppe an den Start, um sich mit den erfahreneren älteren Jugendlichen zu messen. Im Verein spielt er gerne zu Übungszwecken 20-Minuten-Schnellpartien mit dem früheren Jugendtrainer Peter Wilfert und seinem Trainer, dem Hofer Stadtmeister Viktor Schindler. Die richtige Zeiteinteilung dabei ist ihm also geläufig. Hinter Matthias Daum vom SC Bamberg, der alle 7 Partien gewann, wurde er mit 4 Siegen, 2 Remisen und nur eine Niederlage Zweiter dieser Sammelgruppe. In der U-16- Wertung belegte er den 1. Platz, ein schöner Erfolg für Zwölfjährigen! Dieser berechtigt ihn zur Teilnahme an der Bayerischen Schnellschachmeisterschaft.

Drei Vereinskameraden von Spartak spielten auch in Bamberg mit:

Furkan Yigit kam in der gleichen Gruppe auf Platz 15, Emirhan Yigit in der U 14 auf Platz 8 und Daniel Leipold in der U 12 auf Platz 7.

 

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Sa

27

Sep

2014

Hofer Mannschaft bei bayer. Schnellschachmeisterschaft erfolgreich. 3. Platz in Nürnberg berechtigt zum Aufstieg in die Oberliga.

 

Die Bayerische Schnellschachmannschaftsmeisterschaft fand am 21.September in Nürnberg statt. In der Landesliga waren 17 Mannschaften, von Aschaffenburg bis Regensburg, am Start. Der PTSV Hof vertraute auf Spieler seiner 1. Mannschaft mit dem amtierenden Hofer Stadtmeister Viktor Schindler am 1. Brett sowie Igor Shashkin, Hans Hertel und Prof. Michael Seidel. Es wurden 7 Runden gespielt, wobei die Bedenkzeit in jeder Partie pro Spieler nur 20 Minuten betrug. Das Turnier ging über 7 Stunden. Viel schachliche Erfahrung, volle Konzentration und schnelles Erfassen der Situation auf dem Brett waren gefragt. Sieger wurde die 2. Mannschaft des SC Forchheim mit 12 Mannschaftspunkten vor dem SC Noris Tarrasch Nürnberg. Die Saalestädter erreichten punktgleich mit dem Zweitplatzierten mit 11 Mannschaftspunkten Platz 3. Prof. Michael Seidel war am 4. Brett mit 6 Punkten aus 7 Partien der Brettbeste aller Mannschaften. Der PTSV hat sich die Berechtigung erspielt, im nächsten Jahr bei diesem Turnier in der Oberliga anzutreten.

 

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Mi

20

Aug

2014

Viktor Schindler neuer Hofer Stadtmeister im Turnierschach

 

Es war die zahlenmäßig und spielerisch am stärksten besetzte Stadtmeisterschaft seit langem, die die Schachabteilung des PTSV vom 22. September letzten bis 24. Juni diesen Jahres in ihren Räumen austrug. 17 Spieler kämpften um den Titel: 16 Männer und der 11-jährige Spartak Galstyan, der oberfränkische U12-Meister. Unter den Erwachsenen waren gleich zwei ehemalige oberfränkische Meister vertreten: Viktor Schindler( PTSV Hof) und Arkady Urytskyy ((TSV Bindlach Aktionär). Mehrere Mitglieder der Regionalligamannschaft des PTSV Hof nahmen teil und als weiterer starker Spieler der vereinslose Ralf Boß. 9 Runden wurden nach dem Schweizer System gespielt, bei dem möglichst Punktgleiche gegeneinander ausgelost werden. Orginisator und Turnierleiter war Marcus von Lossow. Eine Partie konnte bis zu 5 Stunden dauern.Viktor Schindler( PTSV Hof) und Arkady Urytskyy lagen viele Runden gemeinsam in Führung. Der nach Runde 6 noch auf dem 2. Platz liegende Arkadiy Urytskyy verlor aber in Runde 7 ausgerechnet gegen seinen Sohn Michael und fiel etwas zurück. Michael Urytskyy, als starker Angriffsspieler bekannt, bezwang in Runde 8 dann auch Rolf Boß. Überraschend weit nach vorne spielte sich der Mannschaftsführer der 3. Mannschaft Stephan Kitschke. Er bezwang zuletzt Spielleiter Hans Hertel, Stammspieler der 1. Mannschaft, musste aber in der Schlussrunde gegen den neuen Stadtmeister aufgeben. Viktor Schindler blieb unbesiegt; er gewann sieben Mal und spielte zwei Mal Remis.Er gewann mit einem ganzen Punkt Vorsprung vor dem Zweiten Michael Urytskyy, 7 Punkte, und Arkady Urytskyy, 6 Punkte. Auf den weiteren Plätzen folgten: Prof. Michael Seidel und Rolf Boß, je 5,5 P., Hans Hertel, Stephan Kitschke, Marcus von Lossow und Manfred Hegewald je 5 P., der letztjährige Stadtmeister Raimund Kampe 4,5 P., Arnulf Brock und Spartak Galstyan je 4 P., Boris Jusifov und Dr. Norbert Knoblach je 3,5 P., Klaus Eger 3 P. und Peter Dolla 1,5 P. Ein Spieler hatte das Turnier aus gesundheitlichen Gründen abbrechen müssen.

 

Stadtmeister Viktor Schindler hat den Titel zum fünften Mal geholt. Er ist zugleich Vereinsmeister des PTSV Hof. Schindler trainiert seit längerem den einzigen jugendichen Teilnehmer des Turniers Spartak Galstyan. Dieser kann mit seinem Abschneiden in der starken Erwachsenenkonkurrenz vollauf zufrieden sein. Er hat inzwischen in seiner Altersklasse U 12 das Bindlach-Open mit 6 Punkten aus 7 Partien gewonnen und wurde auch in den bayerischen Kader aufgenommen,wo er weitere Förderung erfährt.

 

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Do

10

Jul

2014

PTSV Hof auch in Runde 1 des Bayerischen Schach-Mannschaftspokals erfolgreich

 

Nachdem die Schachspieler des PTS Hof den oberfränkischen Mannschaftspokal 2013/14 erneut nach Hause geholt haben, spielen sie nun um den Bayerischen mit. In der ersten Runde, dem Achtelfinale, war der Schachklub Schwandorf zu Gast. Für die Saalestädter begann es gar nicht gut. Ihr Angriffsspieler Michael Urytskyy setzte setzte wie üblich auf riskantes Spiel und opferte eine Figur. Leider entwickelte sich dann die Stellung nicht zu seinen Gunsten und er musste wegen des Materialrückstandes bald aufgeben. Der an Brett 4 eingesetzte Hofer Spitzenspieler Igor Shashkin hatte dafür schnell eine bessere Stellung erspielt und baute seinen Vorteil bis zum nie gefährdeten Sieg aus. Mannschaftsführer Viktor Schindler hatte es am 1. Brett mit dem stärksten Schwandorfer zu tun, FIDE-Meister Dr. Norbert Barth. Er erreichte mit den schwarzen Steinen eine vorteilhafte Position, bot aber im Mannschaftssinne bei eigener Zeitnot Remis an, da sich am verbleibenden Brett ein Hofer Sieg abzeichnete. Der Hofer Spielleiter Hans Hertel hatte an Brett 3 einen Mehrbauern, den er dann im Endspiel nach viereinhalb Stunden Spieldauer zum Sieg führte. Hof hatte so mit 2,5:1,5 Brettpunkten gewonnen und steht im Viertelfinale des Pokalwettbewerbs, wo die starke Mannschaft von Noris-Tarrasch Nürnberg ihr Gegner sein wird.

 

 

 

Die Ergebnisse im einzelnen, Hof zuerst genannt:

 

Schindler, Viktor - Dr. Norbert Barth 0,5:0,5

 

Michael Urytskyy - Stephan Stöckl 0:1

 

Hans Hertel - Johannes Paar 1:0

 

Igor Shahkin - Ernst Dotzauer 1:0

 

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Mi

25

Jun

2014

PTSV SK Hof verteidigt oberfränkischen Mannschaftspokal im Schach

 

Die Schachspieler des PTS Hof haben den oberfränkischen Mannschaftspokal 2013/14 erneut nach Hause geholt. In der Auftaktrunde genügte gegen den ebenfalls in der Regionalliga spielenden Kronacher Schachklub aufgrund der besseren Brettwertung ein 2:2 zum Weiterkommen. Bei 2 Remisen hatte Michael Urytskyy an Brett 2 für Hof und Alexander Becker an Brett 3 für Kronach gesiegt. Im Halbfinale wurde dann der Schachclub Höchstadt mit 3:1 bezwungen. Igor Shashkin am Spitzenbrett und Kurt Schleupner spielten Unentschieden, während Mannschaftsführer Viktor Schindler und sein 11-jähriger Schüler - oberfränkicher U12-Meister- volle Punkte für Hof einfuhren. Zum Finale fuhren die Saalestädter dann nach Sonneberg, das zum Schachbezirk Oberfranken gehört. Sie konnten dabei ihre stärkste Aufstellung aufbieten und besiegten den Bezirksoberligisten deutlich mit 3:1. Zunächst kam der Hofer Spielleiter Hans Hertel nach einem Eröffnungsfehler auf die Verluststraße, so dass Hof erst mal mit 0:1 hinten lag. Dann lockte der Hofer Angriffsspieler Michael Urytskyy seinen Gegner in eine Falle, gewann Material, setzte dann in der für ihn typischen Weise mit riskantem Spiel fort und gewann. Igor Shashkin wehrte einen Angriff auf seinen König ab und gewann eine Figur, worauf sein Kontrahent aufgab. Mannschaftsführer Viktor Schindeler erspielte mit Weiß schon in der Eröffnung einen großen Vorteil,bekam einen Freibauern und führte die Partie sicher zum Sieg. Der begehrte oberfränkische Mannschaftspokal bleibt so in der Saalestadt.

 

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Do

24

Apr

2014

Österliche Blitzturniere: Sieber siegt in Marktneukirchen, Prof. Seidel in Lobenstein

Zwei grandiose Erfolge konnten Hofer Spieler bei den wohl größten Einzel-Blitzturnieren unserer Region feiern.

 

Am Gründonnerstag Abend gewann unser Vereinsmitglied Heiko Sieber das 12. Markneukirchner Osterblitz, an dem insgesamt 47 Schachfreunde teilnahmen. Nach 15 Runden hatte er 11,5 Zähler auf dem Konto und einen vollen Punkt Vorsprung auf den Zweitplatzierten. Unser Vereinskamerad Boris Bölle belegte Rang 8 mit 9 Punkten. Bericht und Tabellen

 

Nur Stunden später, am Karfreitag Vormittag, stieg das 1. Dieter-Rösel-Gedenkturnier in Lobenstein mit 26 Schachfreunden. Hier hatte nach 9 Runden 10-Min.-Blitzschach der Hofer Prof. Michael Seidel die Nase klar vorne. Mit 9 Punkten aus 9 Partien gewann er souverän das Turnier. Darüberhinaus gingen die Preisränge zwei und drei nach Hof, und zwar an Heiko Sieber und Arnulf Brock.Bericht, Fotos und Tabelle

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So

06

Apr

2014

Wir trauern um Josef Dehnert

Am 17.03.2014 ist unser lieber Vereinskamerad und Ehrenmitglied des SK Hof 1892 Josef Dehnert im Alter von 89 Jahren in Marktredwitz verstorben, was uns vor kurzem seine Tochter mitteilte.

 

Josef Dehnert war seit 1952 Mitglied im Schachklub Hof und noch bis vor wenigen Jahren bei unserem Schachtraining aktiv. Er war ein hoch anständiger, besonnener Schachfreund und feiner Mensch. Schach bereitete ihm auch im hohen Alter größte Freude.

 

Unser aufrichtiges Beileid gilt seiner Familie.

Am Montag, den 14. April 2014 um 13:15 Uhr findet im Krematorium Hof der Trauergottesdienst mit anschließender Urnenbeisetzung statt.

 

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Mo

17

Mär

2014

Viktor Schindler oberfränkischer Meister im Schnellschach

 

Das PTSV-Heim an der Ossecker Straße in Hof war zum zweiten Mal die Austragungsstätte der oberfränkischen Einzelmeisterschaft im Schnellschach. 19 Turnierspieler gingen an den Start, davon 7 vom gastgebenden Verein PTSV Hof. Unter ihnen waren viele starke Spieler, so auch der Titelverteidiger Toralf Kirschneck vom 1.FC Marktleuthen. Es wurden 7 Runden gespielt mit einer Bedenkzeit von 20 Minuten pro Partie für jeden Spieler. Verloren war ein Spiel nicht nur durch Matt oder Aufgabe, sondern auch durch Überschreiten dieses Zeitlimits. Es kam also vor allem auf schnelles Erkennen der Situation auf dem Brett, Spielerfahrung und taktisches Können an. Es wurde viel gutes Schach geboten. Der Mannschaftsführer der Hofer Regionalligamannschaft und frühere oberfränkische Meister Viktor Schindler bestimmte von Anfang an das Geschehen. Er gewann sechs Partien und spielte nur einmal Remis: gegen den oberfränkischen Vizemeister Michal Michalek vom SV Seubelsdorf. Gegen ihn hatte er einen Bauern geopfert, um die Initiative zu erlangen, was jedoch nicht zum Sieg reichte. Schindler stand schon eine Runde vor Schluss als Gesamtsieger fest; er gewann das Turnier mit 6,5 Punkten. Damit wurde der Hofer zum dritten Male oberfränkischer Schnellschachmeister. Vizemeister wurde sein Mannschaftskamerad Igor Shashkin mit 5 Punkten vor Michal Michalek und Oliver Zier, beide mit ebenfalls 5 Punkten. Der Vorjahressieger Toralf Kirschneck kam mit 4 Punkten auf Platz 5, punktgleich mit Ludwig Zier, Heiko Sieber, Christian Strahl und Arnulf Brock.

 

Alle Einzelergebnisse und Tabellen sind unter http://home.arcor.de/heiko.sieber/Schach/ObfrSS2014/ zu finden.

 

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Do

27

Feb

2014

Schachschüler und sein Trainer bringen PTSV Hof ins Pokalfinale. Klarer 3:1 -Sieg gegen Höchstadt.

 

Die Regionalligamannschaft des PTSV Hof musste im Halbfinale des oberfränkischen Mannschaftspokals auf mehrere Stammspieler verzichten. So entschloss sich Mannschaftsführer Viktor Schindler, erstmals seinen Schachschüler Spartak Galstyan einzusetzen. Der 11-jährige ist im Januar in Schney bei Lichtenfels oberfränkischer Jugendmeister der U 12 geworden - wir berichteten. Es wurde ein voller Erfolg. Höchstadt konnte im übrigen auch nicht mit der stärksten Besetzung antreten. Spartak spielte zwar nicht ganz fehlerfrei, brachte aber seinen Kontrahenten so ins Grübeln, dass dieser durch Zeitüberschreitung verlor. Hof ging damit in Führung. Am Spitzenbrett musste sich Igor Shashkin mit dem 16-jährigen Lukas Schulz auseinandersetzen, der die oberfränkische Meisterschaft in der U 18 gewonnen hat. Shashkin erspielte zwar einen kleinen Vorteil, bot aber im Mannschaftsinteressen Remis an, das angenommen wurde. Viktor Schindler hatte an Brett 2 schon nach 15 Zügen eine Gewinnstellung. Als sein Gegner aufgab, lag Hof mit 2,5 Punkten uneinholbar in Führung. Der Hofer "Oldie" Kurt Schleupner - Jahrgang 1941 - hatte das Spiel die ganze Zeit über kontrolliert. Als die Entscheidung im Mannschaftskampf gefallen war, einigte man sich auf Remis, zum 3:1 Gesamtstand für die Saalestädter.- Im Pokalfinale ist entweder der ATSV Oberkotzau oder die SG Sonneberg der Gegner.

 

Die Einzelergebnisse, Hof zuerst genannt:

Igor Shashkin - Lukas Schulz 0,5:0,5,

Viktor Schindler - Janusz Gorniak 1:0,

Kurt Schleupner - Reiner Schulz 0,5:0,5,

Galstyan Spartak - Norman Bauschke 1:0.

 

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Do

30

Jan

2014

Hofer Denksportler im oberfränkischen Mannschaftspokal erfolgreich. PTSV nach 2:2 gegen den Schachklub Kronach im Halbfinale.

Ein hart umkämpftes 2:2 nach Brettpunkten reichte den Schachspielern des PTSV Hof, um im Heimspiel gegen die etwa gleich starken Konkurrenten aus Kronach eine Runde im oberfränkischen Mannschaftspokal weiter zu kommen. Turniertaktische Überlegungen spielten dabei eine sehr wichtige Rolle, da wie im Pokal üblich nur an 4 Brettern gespielt wurde und es am Ende einen Sieger geben musste. Am Spitzenbrett kam der Hofer Igor Shashkin mit den schwarzen Steinen in der Eröffnung in Nachteil. Er opferte dann einen Bauern, um die Stellung zu verschärfen. Da diese sich trotzdem nicht zu seinen Gunsten verbesserte und er sich deutlich im Nachteil sah, nahm er das zu seiner Überraschung angebotene Unentschieden an. An Brett 4 hatte der Hofer Oldie Kurt Schleupner mit Weiß Druck auf die schwarze Königsstellung bekommen; seinem Gegner gelang es jedoch, ausreichend Figuren abzutauschen, um das Angriffspotential zu schwächen. In ausgeglichener Stellung einigte man sich dann auch hier auf Remis. Die verbleibenden Bretter mussten die Entscheidung bringen; es wurde spannend wie ein Krimi. Bevor das Ergebnis an Brett 2 zustande kam, war dem für Hof am dritten Brett spielenden Prof. Michael Seidel Remis angeboten worden, was dieser jedoch im Mannschaftssinne ablehnte. Sein Versuch, auf Gewinn zu spielen, war dann jedoch nicht erfolgreich und er verlor die Partie. Am zweiten Brett hatte der Kronacher Tobias Becker in besserer Stellung das Remisangebot des Hofer Angriffsspielers Michael Urytskyy abgelehnt, als noch die Partie am dritten Brett lief. Im weiteren Verlauf kam es zu einer ausgeglichenen Stellung, in der dann dem Kronacher einige Fehler unterliefen. Urytskyy gelang es dann, seinen Kontrahenten Matt zu setzen. Der Gesamtstand war damit 2:2. Nach der sog. Berliner Wertung zählen bei Gleichstand die Ergebnisse an den vorderen Brettern mehr, was in der Abrechnung - Hof hatte Brett 2 gewonnen und Brett 3 verloren - zu einem Hofer Mannschaftssieg führte. Die Saalestädter sind damit ein Runde weiter und stehen im Pokal-Halbfinale, wo sie auf die niederklassige Mannschaft des Schachclubs Höchstadt treffen, der in der oberfränkischen Bezirksoberliga spielt. Parallel dazu werden der SC Sonneberg und der ATSV Oberkotzau um den Einzug ins Finale kämpfen.

 

Die Einzelergebnisse, Hof zuerst genannt:

 

Shashkin,Igor - Stauch,Edgar 0,5:0,5,

Urytskyy,Michael - Becker,Tobias 1:0

Prof. Dr. Seidel,Michael - Becker,Alexander 0:1,

Schleupner,Kurt - Herdin, Hans-Ulrich 0,5:0,5.

 

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Mi

22

Jan

2014

Schach-Regionalliga: PTSV Hof erkämpft Mannschafts-Remis beim TSV Rottendorf

 

Die 1. Schachmannschaft des PTSV Hof fuhr zum TSV Rottendorf, der eine höhere Papierform aufwies. Dennoch waren die ehrgeizigen Saalestädter auf einen Sieg eingestellt. Dies erwies sich jedoch von Anfang an als zu hoch gegriffen. So nahm der Hofer Spielleiter Hans Hertel das ihm angebotene Remis an, da er die eigene Stellung als weniger gut einschätzte. Der als Angriffsspieler bekannte Hofer Michael Urytskyy hatte eine völlig verunglückte Eröffnung gespielt, verblieb mit dem König in der Mitte und musste wegen Materialverlustes bereits nach 21 Zügen aufgeben. Der Hofer Mannschafsführer Viktor Schindler und sein Kontrahent wiederholten die Züge. Beide sahen eine Abweichung als riskant an. Die Partie war damit nach 30 Zügen Remis. Der Hofer Oldie Kurt Schleupner hatte einen Turm für einen Läufer verloren und war damit einer Niederlage sehr nahe. Da verlor sein Gegner durch ein Übersehen die Dame und gab sofort auf. Es stand im Mannschaftskampf nun 2:2. Prof. Wüst hatte mit den weißen Steinen seinen Gegner von Beginn an unter Druck gesetzt, baute den Vorteil kontinuierlich aus und gewann die Partie hochverdient. Der Hofer Spitzenspieler Igor Shashkin hatte es mit Dr. Peter Ostermeyer zu tun, der 1974 die Deutsche Meisterschaft gewonnen hatte. Shashkin zog in einem ausgeglichenen Endspiel den falschen Bauern nach vorne. Dies war nicht wieder gut zu machen und führte zur Partieniederlage. Beim Stande von 3:3 blieb es spannnend. Artjom Verlatov hatte im frühen Stadium nach Rücksprache mit seinem Mannschaftsführer ein Remis abgelehnt, verlor dann einen Bauern und erkämpfte im Endspiel aber doch noch ein Unentschieden. Durch ein weiteres Remis, das zum Schluss Prof. Seidel einfuhr, war der Endstand 4:4 . Die Mannschaften trennten sich in dieser Regionalligabegegnung unentschieden, ein für die Saalestädter etwas glückliches, aber nicht unverdientes Ergebnis. In der Tabelle, die der Schachclub Bamberg anführt, liegt der PTSV Hof jetzt mit 5:5 Mannschaftspunkten auf Platz 4 von 10 Vereinen.

 

 

Die Einzelergebnisse, Hof zuerst genannt:

Igor Shashkin - Dr. Peter Ostermeyer 0:1,

 

Viktor Schindler - Karlheinz Scheidt 0,5:0,5,

Michael Urytskyy - Matthias Königer 0:1,

Hans Hertel - Günter Schmitt 0,5:0,5,

Artjom Verlatov - Christoph Sonnenberg 0,5:0,5,

Prof. Dr. Michael Seidel - Heiko Richter 0,5:0,5,

Prof. Dr. Michael Wüst - Ottmar Bauer 1:0,

Kurt Schleupner - Peter Güntner 1:0.

Gesamtstand 4:4.

 

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